Über meine Musik

Ich hatte schon immer einen besonderen Bezug zur Musik. Als ich fünf Jahre alt war, begann ich mit dem Klavierunterricht. Gesungen habe ich schon immer gern, sei es im Kindergarten oder im Musikunterricht, im Chor oder unter der Dusche. Seit Juli 2017 spiele ich zudem Ukulele, allerdings kann ich nur Grundlagen, da ich die Ukulele ausschließlich zur Liedbegleitung nutze. Auch habe ich mir im Laufe der Zeit Grundrhythmen am Schlagzeug erarbeitet, sodass ich auch schon als Ersatzschlagzeugerin agiert habe.
Wann ich mit dem Songwriting angefangen habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Das erste selbstkomponierte Lied, an das ich mich erinnern kann, geht um meine Kugelbahn und dürfte im Alter von drei oder vier Jahren entstanden sein. Die erste Aufnahme eines selbstkomponierten Liedes stammt von 2008, als ich sechs Jahre alt war. Dieses Lied handelt von meinen beiden Katzen. Es folgten weitere Lieder und auch Instrumentalstücke. Letztes Jahr habe ich mir die Mühe gemacht und alle Lieder, an die ich mich erinnern konnte und die auch größtenteils noch als Originalaufzeichnungen auf Kassette existieren, neu zu vertonen. Faszinierend und süß zugleich, was da alles zu finden war!
Lange Zeit war ich unsicher, mit selbstgeschriebenen Werken auf die Bühne zu gehen. Zwar hatte ich als siebenjährige einmal einen Spontanauftritt mit einem selbstkomponierten Lied, aber keiner wusste, dass es ein selbst komponiertes Lied war. Ich dachte, dass mir das ohnehin keiner glauben würde. Erst 2014 wagte ich mich mit einem als Eigenkomposition bekannten Lied an den Start: „Dieser Tag, jeder Tag“. Seit 2016 schreibe ich auch englische Texte für meine Lieder, und nur zwei Wochen, nachdem ich mit dem Ukulelespielen begonnen hatte, schrieb ich mein erstes Lied speziell für die Ukulele als Begleitinstrument.
Die allermeisten meiner Lieder entstehen spontan, zum Komponieren und Songwriting brauche ich manchmal nur wenige Minuten („dieser Tag, jeder Tag“ ist beispielsweise innerhalb von maximal fünf Minuten entstanden). Zudem schreibe ich meine Texte häufig aus der Situation heraus. Deshalb sind sie, obwohl man sich in der Regel wenig Gedanken über die Bedeutung der Texte macht, eigentlich sehr persönlich. Einmal war ich in einer ziemlich schwierigen Phase und bin einfach losgegangen, weil ich keinen Ausweg mehr wusste. Aus dieser Situation ist „thanks friends“ entstanden. Die Songtexte drücken Gedanken und Gefühle, Einstellungen und Meinungen aus und erzählen Dinge, die ich nie in Worten sagen könnte. Andere Lieder wiederum haben eine Botschaft für die Zuhörer. Ich versuche, meine Musik als Kommunikationsmittel zu nutzen, um viele Menschen zu erreichen, dadurch auf Dinge aufmerksam zu machen und zum Nachdenken anzuregen.
Ich möchte diesen besonderen Bezug zur Musik gerne mit euch teilen und stelle deshalb ab und zu ein neues, ausgewähltes Lied zum kostenlosen Download bereit. Da ich auf Einfachheit und Natürlichkeit stehe, wurden die Lieder lediglich mit dem Mikrofon meines Diktiergeräts aufgenommen und in keinster Weise bearbeitet oder verändert. Ihr hört mich also so, als würde ich live spielen, vollkommen natürlich und handgemacht.
Damit wünsche ich euch viel Spaß mit meinen Liedern!
Hinweis: Alle Werke werden mit einer Creative Commons Lizenz (Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung CC BY-NC-ND) lizenziert. Damit schütze ich meine Lieder und stelle klar, in wie weit sie von anderen verbreitet und verwendet werden dürfen. Nimm Dir also bitte kurz Zeit, klicke auf den Link und lies, was das für dich bedeutet. Vielen Dank!