Meine Musikgeschichte

Ich hatte schon immer einen besonderen Bezug zur Musik. Als ich fünf Jahre alt war, begann ich mit dem Klavierunterricht. Gesungen habe ich schon immer gern, sei es im Kindergarten oder im Musikunterricht, im Chor oder unter der Dusche. Im Februar 2017 machte ich ein Praktikum im Bereich Musiktherapie, was mich die Musik nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben lie und mir zeigte: Um wirklich nah bei den Menschen sein zu können, braucht es ein einfaches, portables Musikinstrument – die Lösung war die Ukulele.

Wann ich mit dem Songwriting angefangen habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Das erste selbstkomponierte Lied, an das ich mich erinnern kann, geht um meine Kugelbahn und dürfte im Alter von drei oder vier Jahren entstanden sein. Die erste Aufnahme eines selbstkomponierten Liedes stammt von 2008, als ich sechs Jahre alt war. Dieses Lied handelt von meinen beiden Katzen. Es folgten weitere Lieder und auch Instrumentalstücke. Letztes Jahr habe ich mir die Mühe gemacht und alle Lieder, an die ich mich erinnern konnte und die auch größtenteils noch als Originalaufzeichnungen auf Kassette existieren, neu zu vertonen. Faszinierend und süß zugleich, was da alles zu finden war!
Lange Zeit war ich unsicher, mit selbstgeschriebenen Werken auf die Bühne zu gehen. Zwar hatte ich als siebenjährige einmal einen Spontanauftritt mit einem selbstkomponierten Lied, aber keiner wusste, dass es ein selbst komponiertes Lied war (ich glaube, dass damals zum einen die wenigsten zugehört haben und zum anderen die wenigsten mich ernstgenommen haben, als ich sagte, es handle sich um ein erfundenes Lied). Erst 2014 wagte ich mich mit einem als Eigenkomposition bekannten Lied so richtig nach draußen: “Dieser Tag, jeder Tag”. Es kostete mich einige Überwindung, bis ich es meinem Musiklehrer zeigen konnte, aber dann wurde es mit der Schulband einstudiert und bei nahezu jedem Auftritt stolz präsentiert, was mir exremen Rückenwind gab. Seit 2016 schreibe ich auch englische Texte für meine Lieder, und nur zwei Wochen, nachdem ich mit dem Ukulelespielen begonnen hatte, schrieb ich mein erstes Lied speziell für die Ukulele als Begleitinstrument.
Die allermeisten meiner Lieder entstehen spontan. Gerade die Melodien fallen mir häufig in Momenten, in denen man nicht damit rechnet, ein, häufig ist die Hook (der prägnanteste Textteil des Refrains) gleich mit dabei, sodass ich nur noch das ganze Drumrum zusammenbasteln muss. Es sind aber auch schon vollständige Lieder beim Improvisieren zustandegekommen, die ich einfach so übernommen habe. Meine Texte schreibe ich häufig aus der Situation heraus. Deshalb sind sie häufig sehr persönlich und haben jeweils eine ganz eigene Geschichte. Sie drücken Gedanken und Gefühle aus, die ich nicht immer in Worte fassen könnte. “Traum nach Freiheit” beinhaltet dagegen eher eine Botschaft für die Zuhörer. Bei diesem und manch weiterem Lied versuche ich, meine Musik als Kommunikationsmittel zu nutzen, um auf Dinge aufmerksam zu machen und meine Zuhörer zum Nachdenken anzuregen.
Ich möchte diesen besonderen Bezug zur Musik gerne mit euch teilen und lasse Euch deshalb an meinen diesbezüglichen Aktivitäten teilhaben. Zudem stelle ich ab und zu ein neues, ausgewähltes Lied zum kostenlosen Download bereit (zu finden unter dem Menüpunkt “Downloads”. Da ich auf Einfachheit und Natürlichkeit stehe, wurden die Lieder (bis auf einzelne Tonstudio-Aufnahmen) lediglich mit dem Mikrofon meines Diktiergeräts aufgenommen und in keinster Weise bearbeitet oder verändert. Ihr hört mich also so, als würde ich live spielen, vollkommen natürlich und handgemacht.
Damit wünsche ich Euch viel Spaß mit meinen Liedern!
Hinweis: Alle Werke werden mit einer Creative Commons Lizenz (Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung CC BY-NC-ND) lizenziert. Damit schütze ich meine Lieder und stelle klar, in wie weit sie von anderen verbreitet und verwendet werden dürfen. Nimm Dir also bitte kurz Zeit, klicke auf den Link und lies, was das für dich bedeutet. Vielen Dank!